IMD _Institute of Media and Design

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EXHIBITION | Roboramics | FUTURIUM Berlin

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 09. Juni 2018 präsentiert das Institue of Media and Design im neu gegründeten FUTURIUM Berlin aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Robotic. In ausdifferenzierten Testreihen werden die raum- und formbildenden Potenziale der robotergestützten, additiven Fabrikation einem interessierten, zumeist jungen Publikum vermittelt.

Ausgangspunkt der Erkundungen ist das Verhalten von Porzellan als Werkstoff für textilähnliche Einflechtungen. Die Eigenlogik dieses pastosen Materials tritt hier in einen expliziten Dialog mit der präzisen Fertigungstechnologie des Roboters und erlaubt Artefakte, die die Grenze ausloten zwischen konstruktiver Stabilität und materialimmanenter, nie vollständig kalkulierbarer Weichheit. Aus dieser spannungsvollen Wechselwirkung beziehen die Exponate ihre Qualität und Aura.

Der Roboterarm reagiert auf das komplett recyclebare Material Porzellan nicht mit einer perfekt reproduzierbaren Serienfertigung (wofür er ja ursprünglich entwickelt wurde), sondern bringt unwiederholbare Unikate hervor, die gerade deshalb eine eminente haptische und skulpturale Qualität aufweisen.

Das Futurium

Zu den Gründungsgesellschaftern des Futuriums zählen neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die Wissenschaftsorganisationen Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst e.V. (DAAD), die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. – Nationale Akademie der Wissenschaften, die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. und die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

Das Futurium "zeigt die Herausforderungen, Chancen und Risiken ebenso wie die Bausteine, mit denen Zukunft gestaltet werden kann. Dabei ist das Futurium zugleich ein Ort der Begegnung: Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft kommen hier zum Austausch über die Zukunft zusammen. Mehr als 5.000 Quadratmeter stehen dafür auf drei Etagen zur Verfügung. Im Untergeschoss entsteht das Labor des Futuriums. Hier kann jeder Objekte in die Hand nehmen, die unsere Zukunft prägen werden. Neue Techniken wie 3D-Drucker und Lasercutter stehen zum Kennenlernen zur Verfügung und eigene Ideen dürfen sofort in Produkte umgesetzt werden. Jeder ist zum Mitmachen eingeladen, ob mit oder ohne Vorkenntnisse."

Projektleitung: Caroline Høgsbro mit Lara Wischnewski
Autorinnen und Autoren: Iman Zangooeinia, Daniela Krause, Ava Sadeghipour, Esra Oruc, Luisa Buchholz, Rolf Starke
In Kooperation mit der UdK Berlin: Sven Pfeiffer

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